Cajun: Oh, là, là, it’s good!

Cajun: Oh, là, là, it’s good!

Gewürze nehmen dich oft mit an einen ganz bestimmten Ort. Im Fall des pikant-rauchigen Cajun ist das zweifellos der US-Bundesstaat Louisiana. Der feine Gaumen schmeckt aber auch ein Stück Frankreich raus und vielleicht sogar einen Hauch Kanada. Die Geschichte der „Cajun“-Gewürzmischung ist eine lange und erzählt viel über die gleichnamige Bevölkerungsgruppe. Im 17. Jahrhundert ließen sich Siedler aus dem Westen Frankreichs an der kanadischen Ostküste in der einstigen Kolonie Akadien nieder. Nach der Niederlage im Britisch-Französischen Krieg wurden sie von den Briten vertrieben und fanden ihr neues Zuhause in Louisiana, wo sie bis ins 20. Jahrhundert unberührt von der US-amerikanischen Umwelt lebten, ihre Kultur und Sprache pflegten und neue Einflüsse aufnahmen. 

In die Küche zum Beispiel. Eintöpfe, typisch rustikal, einfach und auf Basis lokaler Zutaten kochten die Cajuns. Über die Jahrhunderte mischte sich das Kreolische aus New Orleans darunter und die traditionelle Südstaatenküche. Außerdem neue Zutaten wie Reis, der erst seit Ende des 19. Jahrhunderts im großen Stil angebaut wird. Klassische Cajun-Gerichte lassen aber bis heute ihre uralten Ursprünge erkennen. So meinen viele, die Spezialität „Gumbo“ sei eine Variante der französischen Fischsuppe „Bouillabaisse“, und auch typische Zutaten, wie die kräftige Schweinewurst „Andouille“, wurden von den Vorfahren der Cajuns importiert und haben bis heute einen hohen kulinarischen Stellenwert. Gewürzt wird mit Pfeffer und Chilis, Meersalz, Kräutern und sehr oft auf Zwiebel- und Knoblauch-Basis. 

In den letzten Jahrzehnten hat das Gewürz den Weg zurück über den Atlantik gemacht und im Hafen von Kapstadt angelegt. Mittlerweile hat der Weltenbummler unter den Spices auch dort eine neue Heimat gefunden und südafrikanische Einflüsse aufgenommen. Wir haben dir die amerikanisch-französisch-kanadisch-afrikanische Cajun-Würze in eine Mischung gepackt, mit der du Gumbo und Jambalaya würzen oder experimentieren kannst.

Wir haben zum Beispiel an einer afrikanischen Kürbis-Kokos-Suppe mit spicy Einfluss aus der Cajun-Küche gefeilt. Das Ergebnis ist ein einfacher Klassiker für die kalte Jahreszeit und das Rezept hier für dich. 
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